04.12.2008
Die spanische Tageszeitung ABC kommentiert die Initiative des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in der europäischen Einwanderungspolitik: "Der französische Präsident hat den Finger in die Wunde gelegt: Man kann nicht weiter so tun, als sei Europas Aufnahmekapazität unbegrenzt und so ist der Moment gekommen, die Einwanderungsproblematik vernünftig anzugehen. Es ist außerdem löblich, dass Sarkozy beginnt, eine gemeinsame Politik der 27 Staaten vorzuschlagen, anstatt im Alleingang zu handeln. ... Die spanische Regierung leidet noch unter dem Stigma, diese Regel missachtet zu haben, als sie eine Masseneinbürgerung verordnete, so dass sie jetzt ohne Argumente dasteht, um die italienischen Maßnahmen zu kritisieren, und nur mit Schwierigkeiten auf die eigenen Empfindungen gegenüber der französischen Politik hinweisen kann."
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