04.12.2008
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat gestern in Prag bei einem Treffen mit den Regierungschefs der Visegrad-Länder Tschechien, Polen, Ungarn und Slowakei deutlich gemacht, dass der Lissabon-Prozess auch nach dem Nein der Iren weitergehen müsse. Namentlich die Tschechen aber verweigerten ein klares Bekenntnis dazu. In der konservativen Tageszeitung Lidove Noviny heißt es: "Zwar rief er [Sarkozy] Tschechiens Premier Topolanek nicht direkt zur Ratifizierung Lissabons auf, sondern wählte eine indirekte Form des Drucks: 'Wir lassen ihnen Zeit, wir wollen aber auch keine Zeit vertrödeln.' Gleichzeitig warnte er: 'Tschechien plädiert für die EU-Erweiterung um den Balkan. Ohne Lissabon aber wird es keine nochmalige Erweiterung geben.'...Eine eindeutige Antwort [von Topolanek] aber bekamen weder Sarkozy noch die anderen Versammelten."
» zum ganzen Artikel (externer Link, tschechisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Verfassung, » Frankreich, » Tschechien, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Tereza Šupová, » Lukáš Dolanský
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 17. Juni 2008
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