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Corrigan, Tracy
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Britische Banken in der Krise
Für die Tageszeitung The Daily Telegraph wird die neue Finanzkrise in den USA einschneidende Folgen für das britische Bankensystem haben: "Der dramatische Eingriff der US-amerikanischen Behörden macht die Hoffnungen zunichte, dass das Schlimmste vorüber ist. In der momentanen Situation ist dies ein Zeichen, dass der Abwärtstrend in Großbritannien sogar noch weiter geht. Trotz der strukturellen Unterschiede sieht das Endergebnis in beiden Ländern ziemlich ähnlich aus. Die Dinge stehen so schlecht, dass keiner finanziellen Institution von signifikanter Größe erlaubt werden kann, zu versagen. In der Praxis übernehmen implizit beide Regierungen - in anderen Worten, die Steuerzahler - die Haftung für große finanzielle Institutionen. ... Die Alternative ist ein möglicher Kollaps des Vertrauens in das Finanzsystem. Aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass die Situation schon jetzt ein kolossales Versagen darstellt. Wir bleiben bis auf weiteres auf einem System sitzen, das es gefährdeten Banken erlaubt, die Verantwortung an den Steuerzahler weiterzugeben und sich auf und davon zu machen."
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Was macht Unternehmen britisch?
Hinsichtlich der kürzlichen Entscheidung von mehreren britischen Unternehmen, ihren Sitz aus Steuergründen nach Irland zu verlagern, argumentiert Tracy Corrigan, dass es "sehr britisch ist, unsere Unternehmen ausländisch werden zu lassen. ... Was eine Firma britisch macht, ist immer schwieriger zu bestimmen. ... Keiner der einst verlässlichen wirtschaftlichen Orientierungspunkte - wo ein Unternehmen Steuern zahlt, wo die Aktien notiert werden, wo Produkte verkauft werden oder wo die meisten Angestellten beschäftigt sind - funktioniert mehr. ... Es hat etwas sehr Britisches, dass wir so bereitwillig die Transformation des unternehmerischen Großbritanniens akzeptieren, ohne darum viel Aufhebens zu machen. Das Vereinigte Königreich ist offener als jedes andere Land gegenüber ausländischen Übernahmen. Seit Anfang des Jahrzehnts sind britische Firmen im Wert von 1200 Milliarden Dollar von ausländischen Unternehmen aufgekauft worden, verglichen mit 500 Milliarden Dollar in Deutschland und weniger als 300 Milliarden Dollar in Frankreich."
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