Bereichsmenü: Presseschau
Presseschau / Autorenindex
Bolleter, Edouard
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Gute Zeiten für Genfer Luxusmarken
Das Internetaktionshaus Ebay muss eine hohe Strafe an den Luxusartikelkonzern LVMH zahlen, weil auf der Webseite gefälschte Markenprodukte angeboten wurden. Das französische Urteil könnte Schweizer Luxusmarken noch reicher machen, prophezeit die Regionalzeitung Tribune de Genève: "Die Schweizer Luxus-Uhrenhersteller haben etwas zum Lachen. Sie haben eine große Schlacht gewonnen, ohne direkt in den Krieg gezogen zu sein. ... In Frankreich wurde die Internet-Auktionsseite Ebay dazu verurteilt, 64 Millionen Schweizer Franken an die Luxusmarke LVMH zu zahlen. Diese warf dem amerikanischen Web-Giganten vor, den Wiederverkauf ihrer Produkte und, was noch schlimmer ist, Fälschungen der Marke, zu erlauben. ... Mit einer Strafe von mehr als 60 Millionen Schweizer Franken haben die Argumente der Richter plötzlich ein ganz anderes Gewicht bekommen. Schon früher haben die Internethändler vage Versprechen abgegeben, gegen Fälschung zu kämpfen - nun wird dies für sie zu einer Priorität, wenn nicht gar ihre Pflicht werden."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Kriminalität / Rechtsprechung, » Handel, » Unternehmen, » Schweiz, » Global
Streit um das Vermögen französischer Sozialisten
Ironisch kommentiert Edouard Bolleter die Nachrichten über das Vermögen der franzöischen sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal und ihres Lebensgefährten François Hollande. "Da prangern sie die Schweizer Steuererleichterungen an und nun stellt sich heraus, dass die Großen der französischen Sozialisten nicht besser und nicht schlechter als die meisten von uns sind. Nur eben ein bisschen reicher... Wie alle Wohlhabenden und Besitzenden in Frankreich bedienen sie sich ganz legal der Strukturen der SCI, einer Immobiliengesellschaft - mit dem Ziel, ihr teures Vermögen zu mehren. Dabei können sie ein paar kleine Steuererleichterungen in Anspruch nehmen. Willkommen, meine Damen und Herren, im wahren Leben, in dem Steuererleicherungen (fast) alle betreffen und deshalb nicht ganz so kriminell erscheinen. Viele Schweizer haben darüber in den letzten Tagen herzlich gelacht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Finanzpolitik, » Steuern, » Frankreich, » Schweiz

