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Cibej, Boris
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Neue Länder an der Macht
Nach dem Treffen in Washington ist klar, dass die westlichen Länder den übrigen G20-Staaten eine größere Rolle in internationalen Finanzinstitutionen zugestehen müssen, schreibt die Tageszeitung Delo. "Der ehemals mächtige 'Westen', der mit seinem Glauben an die Allmacht des freien Marktes die Suppe eingebrockt hat und der jetzt in der Krise und in der immer stärker drohenden Rezession versinkt, war diesmal gezwungen den 'Osten' und den 'Süden', wo in den kommenden Jahren ein Großteil des wirtschaftlichen Aufschwungs erwartet wird, zur Hilfe zu holen. ... Den ehemals ins Abseits gestellten Ländern wird der Westen mehr Macht in den internationalen Finanzinstitutionen zugestehen müssen, denn langsam werden die westlichen Länder von deren Hilfe abhängig sein. Schon diesmal haben sie bei China gebettelt, dass es den Säckel mit rund 2 Billionen US-Dollarreserven locker macht, um dem verarmten internationalen Währungsfond zu helfen."
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Kontroverses Cover
Auf dem aktuellen Titelblatt des Magazins New Yorker ist der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama als muslimischer Extremist abgebildet, was in den US-amerikanischen Medien für Empörung gesorgt hat. Aus diesem Anlass setzt sich die Tageszeitung Delo mit der Rolle der heutigen Medien auseinander. "Es ist traurig für den aussterbenden Beruf des Journalismus, dass nur noch Satire über die wirklich ernsten Probleme in der Gesellschaft spricht, worüber die so genannten ernsten Medien, die nur noch Anzeigeblätter für die Interessen ihrer Besitzer sind, nicht mehr berichten. ... Anstatt das geplant produzierte Vorurteil zum journalistischen Hauptthema zu machen ... haben sich alle auf das Magazin gestürzt, das es wagte dieses Stereotyp abzubilden. ... Doch seit auch die Berater um Obama, der als Kandidat für Veränderungen steht, das Titelblatt des New Yorkers ... verurteilten, stellt sich dem neutralen Beobachter des amerikanischen Wahlkampfwahnsinns die Frage: Wo verstecken sich [eigentlich] die Veränderungen."
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Sloweniens gute Beziehung zu Russland
Der Journalist Boris Cibej nimmt die Einweihung einer kleinen russischen Kapelle in Slowenien zum Anlass, über die Beziehungen des Landes zu Russland nachzudenken. "Nach dem Zerfall Jugoslawiens hat Slowenien bewiesen, dass man in Russland erfolgreich Geschäfte machen kann. Das Land hat in dieser Hinsicht nie Barrieren gespürt wie andere kleine europäische Staaten, die Moskau wegen ihrer Einstellung zu Tschetschenien ein Dorn im Auge sind. Vielleicht hat die slowenische Wirtschaft einfach Glück gehabt, dass ihre Politiker in Moskau keine Lippenbekenntnisse abgelegt haben, wie es andere Staatschefs der ehemaligen jugoslawischen Republiken getan haben."
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