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Dupont, Stéphane
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Mittelmeer-Union im Rampenlicht
Auf einem Sondergipfel in Paris will der amtierende EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy am Sonntag die geplante Mittelmeer-Union vorstellen. Die Wirtschaftzeitung Les Echos analysiert die deutsch-französischen Verhältnisse in Bezug auf dieses Projekt: "Es wird seine Ehrenminute sein. Eine Weihe. Die Durchführung einer großen Absicht. Am Sonntag wird Nicolas Sarkozy die Mittelmeer-Union in Paris ins Rampenlicht stellen. ... Der Eindruck ist aber irreführend. Denn in dieser Riesenparty wird er nicht der Sieger sein, sondern Angela Merkel. Schweigend. Unauffällig, wie sie es gewohnt ist.... Die deutsche Kanzlerin hat durchgesetzt, dass die Mittelmeer-Union streng zurechtgeschnitten wird. ... Angela Merkel wollte keine Mittelmeer-Union, die die 27 spaltet. Ihr wurde Recht gegeben: Nicolas Sarkozy musste aufgeben, um ihr Paar zu retten. ... Nach den Streitigkeiten und Seitensprüngen zeigt sich das Paar erneut vereint. Und harmonisch. ... Neue Entgleisungen werden aber nicht toleriert. Angela Merkel hat vergeben. Aber sie will nicht, dass die Unions-Zwischenspiel sich wiederholt. Nicolas Sarkozy steht unter Beobachtung."
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Die Krise Osteuropas
"Die vier Visegrad-Länder sind viel besser an Europa angepasst, als es ihre politischen Parteien glauben machen", bemerkt Stéphane Dupont. "Während die Politiker sich die Köpfe einschlagen, gehen die Geschäfte weiter. Sie blühen. Die meisten neuen Regierungen in Mitteleuropa wurden gewählt, weil sie versprachen, die soziale Kluft zu verringern und die liberale Politik der vergangenen Jahre rückgängig zu machen. Aber von Worten zu Taten ist es ein weiter Weg... Doch statt vor dem Mahlstrom der Politik zu fliehen, streben die großen internationalen Unternehmen weiter nach Mitteleuropa... Politische Krise hin oder her, die Neuankömmlinge versuchen weiter, die alten EU-Mitglieder mit großen Schritten einzuholen... Die politischen Irrtümer muss man als das nehmen, was sie sind: schrille Symptome einer Krise beschleunigten Wachstums, die Nachwirkung einer plötzlichen Emanzipation."
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