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20.11.2008

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Harris, John


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 03.07.2008

Unantastbare Managergehälter

Viele europäische Politiker wollen gegen überhöhte Managergehälter einschreiten. Nach Meinung der Tageszeitung The Guardian haben die Führungskräfte der Wirtschaft in Großbritannien allerdings nichts zu befürchten. "Hochbezahlte Direktoren, beunruhigt über den Wandel in Europa, können auf Labour hoffen: Hier sind sie unantastbar. ... Trotz Europas anscheinender Rückkehr zu seinem kollektivistischen Erbe reiben sich jedoch viele der fortschrittlichen Aspekte der EU mit allen möglichen Modellen, die man aus dem neoliberalen Handbuch übernommen hat. Wenn es allerdings um die Debatte um Managergehälter geht, ist das Argument klar genug. Was in Europa Gestalt annimmt, ist kein verrückter Drang, die Reichen zu fressen, sondern ein bescheidener Schritt gegen die schändlichen Privilegien, die einige der Leute genießen, die für unsere gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme verantwortlich sind. Wenn Großbritannien wieder einmal zurückrudert, kommt einem ein Satz in den Sinn, der mit steigernder Regelmäßigkeit der Brown-Regierung vorgehalten wird: Wenn nicht jetzt, wann dann?"

The Guardian - Großbritannien | 11.10.2006

Neue Bewegung im Internet

"Was kauft Google da?", wundert sich der britische Journalist John Harris. "Die weltgrößte Sammlung von Popvideos und blöden selbstgedrehten Filmchen - oder etwas, das das gesamte Internet verändern wird?... Es besteht die Gefahr, dass YouTube zu einer unter vielen Gewinn abwerfenden Websites wird. Gestern wurde es mit Anti-Google-Videos überhäuft, und die Begleittexte waren voller eiligst geschriebener Proteste. 'Google hat die Angewohnheit, Gebühren zu erheben', schreibt ein User. 'Google beugt sich der chinesischen Regierung und zensiert Websites, die sie kritisieren', ärgert sich ein anderer. 'So viel zum Thema freie Meinungsäußerung und Privatsphäre, goodbye YouTube. Die Zeit war schön mit dir.' Für einen anderen User hat ein Blick auf Google Video ein Besorgnis erregendes Omen für die Zukunft offenbart: 'Ich wollte ein Interview sehen, aber ich konnte mir davon gerade mal drei Minuten ansehen... Wenn ich das gesamte Interview sehen will, muss ich es für 99 Cents 'downloaden'. Das ist doch lächerlich! Videos sollten frei zugänglich sein!'"

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