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Rusiñol, Pere
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Umschwung in Serbien
Die Tageszeitung El País rekapituliert, wie es zur Abnahme der Popularität von Radovan Karadžić und damit schließlich zu seiner Festnahme kam: "[Bei den Wahlen] im Jahr 2006 stimmte Montenegro - sein Montenegro - dafür, die Ehe mit Belgrad zu beenden. Während des Wahlkampfes hingen in den Esszimmern einiger Häuser serbischer Enklaven noch Porträts des lächelnden Psychiaters. 'Er ist unser Held', sagten sogar einige. Aber sie verloren und niemand griff zu den Waffen, um die Würde des Helden zu verteidigen. Der definitive Schlag kam 2008. Bei den nationalen Wahlen gewannen nicht nur die Pro-Europäer, sondern die Sozialistische Partei [des ehemaligen serbischen Präsidenten Slobodan] Milošević war zudem der Schlüssel zur Bildung einer Regierung, die nach Europa schaut und damit beginnt, sich mit ihren Dämonen auseinanderzusetzen. Und auch diese Partei blickte mit Schrecken in die Vergangenheit: Der Held war in Wirklichkeit ein Krimineller, der zudem ein ganzes Land zerstört hatte."
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Verfahren gegen Pamuk eingestellt
Das Verfahren gegen den türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk ist eingestellt, er muss am 7. Februar nicht vor Gericht erscheinen. Er war angeklagt, 'das Türkentum beleidigt' zu haben, nachdem er in einem Interview die Leugnung des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich kritisiert hatte. "Diese Entscheidung scheint die größte Sorge, die die EU mit Blick auf Beitrittsverhandlungen mit der Türkei hatte, zu nehmen", schreibt Pere Rusinol, der als Berichterstatter nach Istanbul gefahren war. "Für die EU war diese Sache entscheidend, um zu beurteilen, ob die Türkei in Sachen Demokratie wirklich die für Beitrittsverhandlung geforderten Fortschritte gemacht hat oder nicht."
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