szmtag

20.11.2008

euro|topics illustration
euro|topics
 

Navigation

Presseschau / Autorenindex


Stepczynski, Marian


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Tribune de Genève - Schweiz | 14.07.2008

Klein ist fein - groß ist besser

Die Tageszeitung Tribune de Genève kommentiert den Absturz von schweizerischen Traditionsunternehmen an der Börse: "So wie der Kerosinpreis und die leeren Kassen die Swissair abstürzen ließen, so ruinieren der steigende Zinssatz und die Immobilienkrise die Finanzen der Bank UBS. ... Auf der einen Seite stehen diese dramatischen Entwicklungen. Auf der anderen Seite muss man feststellen, dass sich die schweizerische Identität in einem Umfeld der europäischen Einigung und der Globalisierung immer stärker auflöst. Für Nostalgiker mag das erschreckend sein, der jungen Generation gibt es Hoffnung. ... Die echte Schweiz wird sich auch weiterhin durch ihr Land, fleißige Einwohner, Sachverstand, eine Kultur, die lange Tradition eines friedlichen Lebens und ihren Brauch der Gastfreundschaft auszeichnen. Das ist viel, aber im internationalen Wettbewerb, wo Größe immer mehr zählt, ist das nicht mehr genug, um zu dominieren, zu bestimmen, die Märkte zu beherrschen. Small ist zwar immer noch beautiful, aber von jetzt an ist big das beherrschende Wort."

Tribune de Genève - Schweiz | 14.04.2008

Stärkere Kontrolle der Finanzmärkte?

Marian Stepczynski schreibt nach einem Treffen der Finanzminister und Vertreter der Zentralbanken mit dem IWF und der Weltbank: "Möge Licht in das ganze Ausmaß der Finanzkrise kommen, die von der US-Hypothekenkrise ausgelöst wurde... Denn es wird unerträglich zuzusehen, wie die Rechnung mit jedem Tag teurer wird, ohne dass ein Ende in Sicht ist... Es wäre falsch und kontraproduktiv, den Aktionsradius des Banken- und Finanzwesens zu beschränken, denn das Funktionieren der gesamten Wirtschaft, das ganze Wachstum, hängt davon ab. Es wäre aber an der Zeit, die Asymmetrie eines Systems abzuschaffen, das durch Prämien sinnlose Risiken ermutigt, ohne dass ernsthafte Sanktionen für den sehr wahrscheinlichen Fall drohen, dass die verrücktesten Wetten verloren gehen."

Tribune de Genève - Schweiz | 27.12.2006

Marian Stepczynski über das Ende der Arbeit

"Die These vom Ende der Arbeit, oder genauer vom Ende der Arbeit als primärer Einkommensquelle, wird sicher noch sehr aktuell werden", schreibt Marian Stepczynski. "Zwischen unentgeltlicher Arbeit, wie sie Jeremy Rifkin beschreibt (Freiwilligenarbeit, Volontariat, Neue Arbeit) und einer Wirtschaft der Unentgeltlichkeit, wie sie Jacques Attali vorschlägt, gibt es Raum für alle möglichen Formen des Teilens... Man sollte ruhig darüber nachdenken, dass Arbeit in unserer alternden Gesellschaft nicht mehr der uns gewohnten Form entsprechen wird. Die Rückkehr zu einer lokaleren Wirtschaft - die paradoxerweise vom Internet und der Globalisierung des Handels begünstigt wird - könnte beispielsweise zu neuen Formen der gegenseitigen Hilfe zwischen den Generationen führen: die Erwachsenen kümmern sich um die Alten, die Alten kümmern sich um die Kinder, die Reichen kümmern sich um die Kranken, eingebettet in geldlose Handelskreisläufe."

» Autorenindex


 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

THEMEN

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

TOP-THEMEN DER WOCHE

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30